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DER STAUSEE
Die im Südosten Burkina Fasos mit 800-900mm/ Jahr zwar ausreichenden, aber jahreszeitlich ungünstig verteilten Niederschläge, verursacht durch eine starke Regen- und lang anhaltend Trockenzeit haben uns 2001 dazu veranlasst, in der Nähe von Dano, der Hauptstadt der Provinz Ioba, einen Staudamm für die Rückhaltung des Regenwassers zu errichten, der Bewässerungslandbau außerhalb der Regenzeit ermöglicht. Der Staudamm wurde als Erddamm mit Lehm- Dichtungskern ausgeführt. Er verläuft in Nord-Südrichtung und erstreckt sich bei einer Höhe von bis zu 9,0 m über eine Länge von ca.350m. Er verbindet an einer günstigen Engstelle zwei ca. 25 m hohe Felsplateaus zu beiden Seiten des Tales. Das gesamte bearbeitete Gelände, See und Felder, ist ca.2,5 km lang. Bei maximaler Füllung mit ca. 825 000 cbm Wasser erstreckt sich der Stausee über eine Fläche von ca. 25 ha. Um die bei offenen Wasserflächen stets drohende Gefahr des Auftretens krankheits- übertragender Insekten zu verhindern haben wir im See einen so genannten „Moskitofisch“ ausgesetzt, der sich überwiegend von den Larven der Anopheles- Mücke, die die Malaria überträgt, ernährt. |
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