DER PERIMETER
Die Einstaubewässerung des 20 ha umfassenden Perimeters (künstlich bewässerte Fläche) erfolgt über natürliches Gefälle mittels betonierter Primär- und Sekundärkanäle und offener Furchen.
Unterhalb des Dammes entstanden so 20 ha bewässerter Felder, die in 88 Parzellen unterteilt und an Bauernfamilien vergeben worden sind. Durchschnittlich 2400 qm pro Familie. Die Bauern wurden in Form einer Kooperative organisiert um die bislang unbekannten und komplexen Arbeitsabläufe bewältigen zu können.
Seit der Regenzeit 2002 findet dort der Anbau statt, der durch die Stiftung mit einem permanenten landwirtschaftlichen Ausbildungsprogramm für den Getreide und Gemüseanbau begleitet wird.
Mit der zunehmenden Versiegelung des Seebodens durch Sedimente nahm die Versickerung ab und der See erreichte im Jahr 2004 erstmals eine Wassermenge, die einen zweiten Anbau auch in der Trockenzeit zuließ. Im September 2006 erreichte der Pegelstand erstmalig eine Höhe von über 4m und nähert sich derzeit dem Überlauf, ein zweiter Anbau ist damit auch in der kommenden Trockenzeit gesichert.