dreyer stiftung
   
 
BRUNNEN
Zu Beginn unserer Tätigkeit vor Ort bestand die einzige Möglichkeit der Versorgung mit Wasser in diesem einfachen Wasserloch, das noch nicht mal eine Einfassung hatte, um zu verhindern, dass Schmutz und Viehdung eingetragen wird. Dieses verschmutzte Wasser, das infolge mangels an Brennmaterial nicht abgekocht werden kann, führt zu zahlreichen Infektionskrankheiten und zur bislang hohen Kindersterblichkeit.

Um diese unzureichende und hygienisch bedenkliche Situation zu verbessern haben wir im weiteren Umfeld des Stausees mehrere einfache Brunnen errichtet, die es auch zulassen, kleinere Parzellen von Hand zu bewässern. Die Bewirtschaftung dieser Parzellen erfolgt hauptsächlich durch Frauen und der Transport des Wassers in Eimern und Gießkannen erfordert verhältnismäßig viel Zeit. Da Wasser hier einen besonders limitierenden Faktor darstellt finden derzeit Versuche mit Tröpfchenbewässerung statt.

Während der Bauarbeiten am Staudamm wurde auch an eine Tränke für das Vieh gedacht, damit dieses von den Ufern des Sees ferngehalten und der Eintrag von Fäkalien und Krankheitserregern vermieden wird. Leider wird dieses Angebot von den Hirten nicht in dem Maße angenommen, als wir uns dies erhofft hatten.