WAISENKINDER
Anders als in den Großstädten unterentwickelter Länder, wo den meisten Waisenkindern oft nur der Weg in die Kriminalität und Drogensucht und der Schlafplatz im Straßengraben gewiss ist, scheint hier in Dano die Welt noch insoweit in Ordnung, als diese in den Großfamilien oder in der Nachbarschaft aufgenommen werden. Dennoch bilden sie in diesen Verbänden meist das schwächste und unterprivilegierteste Glied, verrichten die härtesten und unliebsamsten Arbeiten, bekommen als letzte zu essen und besuchen selbstverständlich keine Schule. Seit 2002 unterstützen wir die in Dano ansässige A.F.S.O.N. (Association des femmes pour l´entretien des orphelins nécessiteux) mit Lebensmitteln und etwas Geld. Marie Somé, die Präsidentin des Vereins, arbeitet als Hebamme an der örtlichen Krankenstation, sie hat selbst fünf Waisenkinder bei sich aufgenommen. |
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Zweimal pro Woche versammeln sich ca. 50 Kinder auf dem Hof von Mme. Somé. Die Frauen von A.F.S.O.N. bringen den Kindern Lesen und Schreiben bei, üben Gesänge und Tänze, proben kleine Theaterstücke und bereiten den Kindern ein warmes Essen zu, für das wir die Mittel zu Verfügung stellen. Hier die Küche: |
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Größter Wunsch aller Beteiligten ist ein Dach über dem Kopf, damit die Vereinstätigkeit auch während der Regenzeit ausgeübt werden kann, verbunden mit einem kleinen Lager, einer gedeckten Kochstelle und mit einem Brunnen. Am liebsten würden die Frauen eine kleine Sozialstation errichten, mit mehreren Gebäuden, die der
Alphabetisierung und Ausbildung von Frauen und Kindern dienen soll. So wachsen mit neuen Ideen und Wünschen weitere Herausforderungen an die Stiftung, die allerdings über unsere Möglichkeiten hinausgehen., insbesondere was den langfristigen und nachhaltigen Betrieb eines Sozialzentrums angeht. Nach wie vor sind wir auf der Suche nach einer Kinderhilfsorganisation, die eine solche Aufgabe erfüllen könnte. |
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