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INSTITUTE
Seit 2003 arbeitet die Stiftung eng mit mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten zusammen, wodurch sich wertvolle Synergieeffekte ergeben. Zum einen bildet sich eine wissenschaftliche „Austauschbörse“ und Kommunikationsmöglichkeit für die Studierenden - wer hier z.B. Erosionsforschung betreibt, kann mitunter auf die erhobenen Daten der Klimatologen zurückgreifen. Zum anderen profitiert natürlich die Stiftung selbst, weil alle Erkenntnisse, die hier gewonnen werden, ihren Projekten zugute kommen. Eine intensive Erkundung der Bodenverhältnisse im Perimeter hat z.B. ergeben, dass in Teilbereichen oberflächennahes Grundwasser vorhanden ist und diese Felder weniger stark bewässert werden müssen als bisher angenommen. Last but not least leistet das Zusammenleben von Studierenden verschiedenster Nationen und Ethnien im Zentrum einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Völkerverständigung und zum interkulturellen Austausch. Die Koordination der verschiedenen Projekte lag bei Herrn Dr. sc. agr. Konrad Vielhauer. Zur Zeit arbeiten wir mit mehreren Universitäten und Instituten zu den folgenden Themenkreisen zusammen: |
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UNI Bonn, ZEF, ARTS, Fakultäten (z.B. Landwirtschaft, Geographie, etc.)
Mit dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn bestand von Juli 2003 bis April 2007 ein Kooperationsabkommen. In diesem Rahmen wurde neben der Zur-Verfügungstellung der Forschungsinfrastruktur auch die wissenschaftliche und administrative Vor-Ort-Koordination des GLOWA-Volta Projekts durch die Stiftung übernommen. Durch das ZEF kamen auch Studenten, Wissenschaftler und Professoren aus anderen an der Universität Bonn angesiedelten Programmen, wie z.B. dem ARTS Master Studenten Programm, sowie von
verschiedenen Fakultäten nach Dano. Einige waren unmittelbar (z.B. GLOWA-Volta) oder mittelbar (z.B. BIOTA) mit dem ZEF verbunden, andere haben von den ausgezeichneten Forschungsmöglichkeiten vor Ort gehört und werden zugelassen, wenn ihre Arbeiten im Sinne der Stiftung stehen. Diese kommen vor allem aus den Fakultäten Landwirtschaft und Geographie aber auch aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. |
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ARTS

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UNU, United Nations University, INRA
Die United Nations University, UNU (Universität der Vereinten Nationen) mit Hauptsitz in Tokyo, Japan, ist ein beratendes Organ der Vereinten Nationen und wird von einem stellvertretenden Generalsekretär der Vereinten Nationen geleitet. Ihre Hauptaufgabe ist die Förderung der wissenschaftlichen Qualifikation in Entwicklungsländern. In Afrika ist die UNU durch das Institut für die natürlichen Ressourcen Afrikas (Institute for The Natural Resources of Africa, INRA) mit Sitz in Accra, Ghana, vertreten.
Nach mehreren Vorgesprächen wurde Anfang Mai 2006 in Accra eine Kooperationsvereinbarung zwischen UNU-INRA und der Dreyer Stiftung abgeschlossen, die auf eine enge personelle und inhaltliche Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft und Naturschutz abzielt. Für 2007 ist die Ausweitung der Kooperation in Ghana im Bereich des Anbaus und der Weiterverarbeitung von Heilpflanzen geplant. |
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INERA
Seit Juli 2004 besteht ebenfalls eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Dreyer Stiftung und INERA, dem Institut National de l’Environnement et de Recherches Agricoles, welches nationaler Partner und wissenschaftlicher Kooperationspartner für das GLOWA-Volta Projekt ist.
Durch diese Zusammenarbeit aus dem Bereich der Forschung werden auch Synergieeffekte für die Entwicklungsarbeit erzeugt, wie z.B. der Zugang zu Basissaatgut mit dem die Bauern lukratives Vermehrungssaatgut erzeugen können. |
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Universität Ouagadougou, Sciences de la Vie et de la Terre (UFR/ SVT)
In enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Adjima Thiombiano vom Département de Biologie et Physiologie Végétales der Universität Ouagadougou (UFR/SVT, L’Unité de Formation et de Recherche en Sciences de la Vie et de la Terre) legen wir seit April 2005 auf dem Gelände der Stiftung ei n Arboretum an. Zunächst wurde eine Biotoptypenkartierung der vorhandenen Arten erfasst, um anschließend geeignete Standorte und zu ergänzende Pflanzen zu identifizieren. Im Frühjahr 2006 wurde mit den Pflanzungen begonnen und die Bäume sind während der sehr niederschlagsträchtigen Regenzeit sehr gut angegangen. Zur Zeit werden Beete angelegt, auf denen Strauch- und buschartige Medizinalpflanzen in Zentrumsnähe vor allem zur Anschauung angepflanzt werden. |
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Universität Ouagadougou |
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2iE (ehem. EIER/ ESTHER)
Das Institut International d’Ingénierie de l’Eau et de l’Environnement (2iE) ist bislang mit einem lockeren Band mit der Stiftung über das GLOWA Projekt verbunden. Das es Studenten aus einer großen Zahl französischsprachiger westafrikanischer Länder ausbildet ist es eine gute Quelle für Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung der verschiedenen Projekte. |
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CAP, Matourkou
Das Centre Agricole Polyvalent de Matourkou (CAP) schickt uns jedes Jahr 3 bis 4 ihrer Landwirtschaftsschüler, die den Feldteil ihrer Arbeit im Rahmen der stiftungseigenen Arbeit in der Landwirtschaft oder angegliedert an die Forschungsarbeiten bei uns im Danoer Zentrum durchführen. Sie bekommen durch unsere sehr vielfältigen Aktivitäten einen guten Einblick in die praktischen Probleme der Landwirtschaft und finden zudem eine Infrastruktur vor (z.B. Computer
für jeden, Internet), die es ihnen ermöglicht auch den theoretischen Hintergrund (Literatur) gut zu untersuchen, die statistischen Auswertungen durchzuführen und die Arbeit (Memoire) in eine sauber druckbare Form zu bringen. Da aus dieser Schule die Staatsbediensteten hervorgehen, die später den Landwirten beratend zur Seite stehen sollen, hat die Stiftung großes Interesse daran, deren Ausbildungsqualität im Sinne der Bauern noch weiter zu steigern. Das Feldpraktikum geht derzeit drei Monate, von Oktober bis Januar. |
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Université Polytechnique de Bobo-Dioulasso, Institut du développement Rural (IDR)
Auch das Institut du développement Rural der Université Polytechnique de Bobo-Dioulasso hat damit begonnen, seine Studenten für die Feldforschung an die Dreyer Stiftung zu schicken. Das Praktikum dieser Studenten geht über sechs Monate von Oktober bis März. |
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Universität Münster, Zentrum für Lehrerbildung
Die Stiftung und das Zentrum für Lehrerbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster betreuen gemeinsam Lehramtsstudierende, die in Dano ihr mehrwöchiges Schulpraktikum absolvieren wollen. Diese bereiten ihren Aufenthalt in Deutschland vor, um dann an einer Schule zu hospitieren und unterrichten. Die seit April 2006 bestehende Kooperation konnte für das Frühjahr 2007 die ersten Praktikantinnen gewinnen und für ihren Aufenthalt in Burkina Faso vorbereiten. |
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