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Presse und Fotos

Gisbert Dreyer

Gisbert Dreyer

Für den Stifter ist die Entwicklung Burkina Fasos eine persönliche Herzensangelegenheit.

Wasser

Wasser

Ein Staudamm und zahlreiche Brunnen leisten dem Mangel an ausreichendem und sauberem Wasser Abhilfe.

Landwirtschaft

Landwirtschaft

Bauern-Kooperativen werden auf ihrem Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit vielfältig unterstützt.

Bildung

Bildung

Mit dem Bau von Schulen, kostenloser Schulspeisung und Begabtenförderung wird in die Entwicklung junger Menschen investiert.

Forschung

Forschung

Alle Projekte werden durch Forschung begleitet, deren Erkenntnisse fließen in die praktische Arbeit vor Ort ein.

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien

Der neue Wirtschaftszweig soll neue Erwerbsquellen schaffen, Elektrifizierungen ermöglichen und dem Umweltschutz dienen.

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Presse

 

Die Dreyer Stiftung im neuen Buch vom Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller

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In seinem neuen Buch „Unfair“ beschreibt Gerd Müller die Herausforderungen unserer Zeit in Bezug auf die Globalisierung und einen fairen ökologischen Handel. Nach seinem Besuch der Dreyer Stiftung in Burkina Faso wurde das Projekt in seinem Buch als wegweisend beschrieben, um die Probleme von Armut und Selbstbestimmung zu lösen.

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Auf Seite 84 schreibt Müller in seinem Buch:
„… Viel zu lange wurde das Schicksal des ländlichen Raums ignoriert. Hier liegen die Kornkammern der Welt. Kleinbauern bewirtschaften etwa die Hälfte der weltweiten Ackerflächen – in den meisten Fällen allerdings wenig effektiv. Ein Beispiel ist Burkina Faso in Westafrika. In dem Land leben 80 Prozent der Menschen von der Landwirtschaft, meist in Subsistenzwirtschaft. Derzeit wird die Hälfte des in Burkina Faso benötigten Reises importiert. Dabei könnte das Land sich selber ernähren.
Das zeigt die Dreyer Stiftung aus München. Es ist großartig, was Jenny und Gisbert Dreyer während der vergangenen Jahrzehnte in Dano, im Südwesten von Burkina Faso, geleistet haben. Auf dem Weg nach Dano sind wir 50 Kilometer durch Hitze und Staub gefahren, als plötzlich ein Paradies mitten in der Wüste erschien.
Vieles haben die Menschen hier einem Staudamm zu verdanken, den sie mit eigenen Händen gebaut haben, aber nicht aus Beton, son­dern aus Lehm. Als ich im Februar 2017 dort war, vier Monate nach dem letzten Regen, hatte das Rückhaltebecken immer noch genügend Wasser. Von dort aus fließt es kontrolliert in die Anbauflächen, auf de­nen man dreimal im Jahr ernten kann.
Jede der 3000 Bauernfamilien hier ist im Besitz von etwa einem drittel Hektar Land. Sie bauen Reis an, aber auch Gemüse und Obst. »Kann man denn von so wenig Land überhaupt leben?«, frage ich. Gisbert Dreyer antwortet: »Das hier sind die reichsten Bauern im Land.« Mithilfe der Stiftung haben sie in Dano eine durchgängige Wertschöp­fungskette entwickelt: von der Produktion über die Verarbeitung in einer kleinen Manufaktur bis zur Vermarktung. Die Kooperative folgt einem Modell, das in Deutschland von Friedrich Wilhelm Raiffeisen geprägt wurde. Durch die Genossenschaft der Bauern in der Produk­tion, den gemeinschaftlichen Einkauf von Dünger, durch feste Lieferver­träge, gemeinsame Verarbeitung und ebensolchen Verkauf haben die Bauern ein stabiles Einkommen. Dreyer berichtet, dass es vor 20 Jah­ren in Dano weder Licht noch Strom gegeben habe. Noch nicht einmal eine mit Eisen beschlagene Hacke. Heute gibt es Schulen für mehrere Tausend Kinder. Aber das Angebot reicht bei Weitem nicht. Die Schulplätze müssen verlost werden. Die Kinder sind begeistert, lernwillig und bringen das Wissen mit nach Hause in ihre Lehmhütten.
Die Familie Dreyer hat auf ihre Weise gezeigt, dass man die Probleme mit Wissen lösen und die Wüste grün machen kann. Auch im ländlichen Raum, bei den Kleinbauern, den Landlosen, den Hir­ten, entscheidet sich die Zukunft der Menschheit. Inzwischen hat die deutsche Entwicklungspolitik den ländlichen Raum zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht. Unter der Sonderinitiative »EINEWELT ohne Hunger« haben wir alle Aktivitäten dieses Themenbereichs gebündelt und mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet. Jährlich geben wir 1,5 Mil­liarden Euro für ländliche Entwicklung und Ernährungssicherheit aus. Dabei konzentrieren wir uns auf Partnerländer in Asien und Afrika.
Vor 50 Jahren hat Afrika noch Nahrungsmittel exportiert, wobei der Kontinent damals allerdings deutlich weniger Bewohner hatte. Heute zahlt Afrika jährlich 35 Milliarden Euro für Nahrungsimporte. Ein Ziel muss es sein, dass Afrika sich wieder selber ernähren kann! Und das auch bei einer rasch wachsenden Bevölkerung. …“

EINEWELT ohne Hunger

Auf der Internetseite der Organisation Sonderinitiative EINEWELT ohne Hunger wurde ein Beitrag von Gisbert Dreyer zum Thema »Subsistenzwirtschaft zu einer nachhaltigen und marktfähigen Landwirtschaft« veröffentlicht. Folgen Sie diesem Link, um zu dem Beitrag zu gelangen.

screenshot gastbeitrag dreyer 

Bildband der Dreyer Stiftung

 

Unter dem Titel "Die Zukunft der Welt gemeinsam gestalten" erschien 2016 ein Bildband der Dreyer Stiftung. Dieser gibt einen kleinen Eindruck der Menschen in Dano, des Landes und der Stiftungsarbeit in Burkina Faso wieder.

bildband

 

Zeitreise in die Zukunft

erschienen im Tagesspiegel, 3. September 2015

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